Baumschulgasse

Symphonie der zwei Terrassenvillen

Wir stellen uns oft die Frage: Wie sollte zeitgemäßes Wohnen aussehen?
Die Villen in der Baumschulgasse geben eine Antwort, verwurzelt in lokaler Identität und historischem Kontext. Der Name Baumschulgasse spiegelt sich im architektonischen Konzept wider: Die Typologie der Villa wird mit natürlichen Elementen wie Gärten und Terrassen zu einem neuen, zusammenhängenden Ganzen verbunden.

Das Quartier ist geprägt von großzügigen Einfamilienhäusern mit weitläufigen Gärten, während der Bebauungsplan eine höhere Dichte für die zukünftige Entwicklung vorsieht. In diesem Kontext war es unser Ziel, die neue Wohnbebauung möglichst harmonisch einzufügen.

Dazu wurde das maximal zulässige Bauvolumen in zwei gleich große Baukörper aufgeteilt, die durch ein offenes Treppenhaus voneinander getrennt sind. Die unterschiedlich ausgerichteten Satteldächer betonen den individuellen Charakter jedes Gebäudes.

An der Südfassade sind die Volumen auf jeder Ebene zurückversetzt, um großzügige, geschützte Terrassen für jede Wohnung zu schaffen – auch in den oberen Geschossen. Diese Terrassen werden durch Pflanztröge, Dachstrukturen und einen markanten Stahlrahmen ergänzt, der die Außenräume definiert und die ursprünglichen Gebäudekonturen neu interpretiert.

Standort

Graz / Steiermark / Österreich

Gebäudetyp

Wohnen

Projekttyp

Fertiggestellt

Auftraggeber

Team

Anna Lamprecht
Robert Lamprecht

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